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Aus nachstehender Formel ergibt sich, dass die Effizienz gesteigert werden kann durch eine größere Arbeitsleistung bei konstantem Energieverbrauch, oder durch einen geringeren Energieverbrauch während einer bestimmten Anstrengung. Vorteil dieser Formel ist dass gerechnet wird mit dem basalen Energieverbrauch der gebraucht wird um die Beine zu bewegen (das ist der Energieverbrauch beim Radfahren ohne widerstand). Auf diese Weise wird die Effizienz der Muskel genau festgestellt, weil die Energie die gebraucht wird um den Körper zu versorgen von dem gesamten Energieverbrauch abgezogen wird.
Wie verwendet man diese Formel? Der Energieverbrauch kann in einem Labor gemessen werden mittels der Sauerstoffeinname.Die Aufnahme von 1L. Sauerstoff (und nicht Luft) stimmt überein mit einem Verbrauch von 5 Kcal. Jemand fährt also erst ohne Widerstand und dann gegen einen bestimmten Widerstand. In beiden Fällen wird die Sauerstoffeinname gemessen und die Resultate werden in die Formel eingebracht. Arbeit drückt man aus als Joule. Um auf Kcal umzurechnen soll man die Jouleszahl teilen durch 4,19.
Eine andre Methode um die Effizienz zu bestimmen ist die Kostfunktion. Das ist ein mathematischer Ausdruck, der eine bestimmte Anstrengung beschreibt damit man es einen numerischen Wert gibt. Oder einfacher gesagt, beschreibt die Kostfunktion mit einer Zahl die relative Effizienz der Bewegung. Diese Kostfunktion wird auf Basis der Momente in den Gelenken während des Fahrens bestimmt. Man hat nachgewiesen, dass diese Momente eine direkte Korrelation mit der Muskelspannung haben. Weiter ist Muskelspannung ein Maßstab für die Effizienz einer Zusammenziehung. Wenn die Summe der Momente in Fußgelenk, Knie und Hüfte minimal ist, dann ist die Sitzposition wo das zutrifft die Position mit der größten Effizienz.
In obenstehender Formel vergisst man jedoch ein wichtiges Element das inhärent an Sport im Allgemeinen ist: der Wettkampfelement. Das hat zufolge, dass die Strecken zudem auch noch mit großem Geschwindigkeit zurückgelegt werden oder anders gesagt, innerhalb einer bestimmten Zeit. Wenn wir das Zeitelement in die Formel einbringen, dann reden wir nicht mehr über Arbeit sondern über Leistung. Der beste Fahrer wird nun derjenige der die meisten Kalorien in einem bestimmten Zeitraum verbrennen kann. Dies in der Annahme, dass alle gleich viel Energie verbrauchen bei einer bestimmten Geschwindigkeit. Die Realität ist jedoch anders, denn nicht ein jeder sitzt mit der gleichen Effizienz auf dem Rad.
Von welchen Faktoren wird die Effizienz nun bedingt wenn wir sie aus biomechanischem Blickpunkt betrachten? Gonzales und Hull (1989) haben hier nachgeforscht und haben festgestellt, dass es fünf Faktoren gibt die die Effizienz beeinflussen. Logischer Konsequenz ist, dass man diese Faktoren in seinem Zusammenhang variieren muss um zu einer optimalen Kombination zu gelangen. Deshalb reden wir hier über eine multi variable Messmethode.
Effizient Radfahren heißt, das mit einer bestimmte Menge an Energie eine möglichst große Strecke zurückgelegt wird. Wenn wir das mittels eine Formel darstellen, dann sieht die wie folgt aus: Effizienz = [gelieferte Leistung/(verbrauchte Energie bei 0 Watt)]x100
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