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Die Luftreibung kann man wie folgt aufteilen:

Reibungswiderstand
Reibungswiderstand entsteht, wenn Luftschichten mit verschiedenen Geschwindigkeiten an einander entlang gleiten mit gegenseitiger Kraftausübung. Die Luft die dem Fahrer am nahsten ist, gleitet der Umgebungsluft entlang und empfindet dabei Widerstand.

Formwiderstand
Die wichtigste Form von Luftreibung. Da die Luft vor dem Fahrer einigermaßen zusammengepresst wird und hinter dem Fahrer so zu sagen weggezogen wird, entsteht vor und hinter dem Fahrer eine Druckdifferenz ,das eine gegenwirkende Kraft zufolge hat. Der Widerstandsgrad wird von der Größe der Frontaloberfläche, die senkrecht auf der Fortbewegungsrichtung steht bestimmt und von der Körpergestalt, auch Stromlinie genannt. Dass ist das Maß das anzeigt, in wieweit es der Luft erlaubt wird, gleichmäßig an Fahrer und Fahrrad entlang zu gleiten.

Experimente im Windtunnel haben nachgewiesen, dass dem Radfahrer etwa 75% der Luftreibung anzudeuten sind und dem Fahrrad 25%. Mancher Forscher behauptet, dass aerodynamische Linienführung eines Rades erst bei Geschwindigkeiten über 56 Km/Std Sinn macht. Es ist klar, dass eine gute aerodynamische Haltung auf dem Rad von vielen Faktoren bedingt wird und dass es pro Individuum erhebliche Unterschiede gibt (denken wir z.B. an die Geschwindigkeit die realisiert wird). Sicher ist, dass beim Zeitfahren und beim Stundenweltrekord eine individuelle Analyse der Haltung auf dem Rad unentbehrlich ist. Als Faustregel gilt, dass eine horizontale Körperhaltung die günstigste Haltung ist hinsichtlich Luftreibung. Das heißt, dass die Oberseite der Hüfte und das Acromion eine horizontale Linie bilden müssen. Bei einer Abweichung von nur 10 Grad nach oben, nimmt als Faustregel, die Geschwindigkeit mit etwa 1Km/Std , gleich 2,5% ab. Van Ingen Schenau (1985)
 

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