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Einleitung PDF Drucken E-Mail
In den letzten Jahren hat man sich in der Welt des Radfahrens immer mehr Gedanken über Sportlerunterstützung gemacht. In den Bereichen Training und Nährung hat man inzwischen so viele Fortschritte gemacht, dass die physische Rendite dem Optimum nahe kommt. Um die Wirksamkeit des Bewegungsablaufes weiter zu verbessern, ist eine Optimierung der Sitzhaltung auf dem Rad erforderlich. Dies mit der Absicht den Radfahrer mit einer maximal effektiven- und aerodynamisch best möglicher Haltung auf dem Rad zu positionieren.

Wenn nur Effektivität unsere Aufmerksamkeit verlangen würde, dann wäre es ziemlich einfach. Der Radsport hat sich in den letzten Jahrzehnten von ein Dauersport in ein Kraftdauersport entwickelt. Der Einfluss biomechanischer- und aerodynamischer Forschung gewinnt immer mehr an Bedeutung, mit dem Zweck eine Sitzhaltung auf dem Rad zu bestimmen bei der die gelieferte Kraft maximal in Bewegung umgesetzt wird. Um die Wirksamkeit des Bewegungsablaufes weiter zu verbessern bedeutet eine Optimierung der Sitzhaltung. Dies mit der Absicht den Radfahrer mit einer maximal effektiven- und aerodynamisch best möglichen Haltung auf dem Rad zu positionieren. . Wissenschaftliche- und empirische Forschung hat nachgewiesen, dass eine korrekte Sitzhaltung von mehreren Faktoren bestimmt wird. Die Matrix, welche die Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen, zeigt,, besteht aus den folgenden Elementen: Reibung, Effektivität, Kraftoptimierung und Komfort.

Diese Forschungsresultate werden in der Praxis nicht völlig ausgenutzt. Selbst mit bloßem Auge kann man sehen, dass mancher Radfahrer, und nicht nur die Freizeitradler, mit einer fehlerhaften Sitzhaltung fahren. Ein Beispiel gibt es aus der Frankreich Rundfahrt. Michael Boogerd trägt im Prolog und bei den Zeitfahrten einen normalen Radhelm, obwohl aerodynamische Forschung herausgefunden hat, dass der Gebrauch eines Integralhelmes ihm Sekunden Vorteil gebracht hätte. Das zeigt, dass die Bedeutung von biomechanische- und aerodynamische Forschung noch nicht bis zur Spitze des Radsports vorgedrungen ist. Eine optimale Sitzhaltung auf dem Rad hat auch noch andre Vorteile. Verletzungen gibt es regelmäßig beim Radrenner und in größeren Zahlen beim Freizeitfahrer. Die Verletzungen werden durch Haltungs- und Statikabweichungen oder durch eine fehlerhafte Sitzhaltung verursacht. Optimierung dieser Sitzhaltung ist ein Präventivmittel gegen Verletzungen. Es ist klar, dass die vier oben erwähnten Faktoren einander nicht nur beeinflussen, sondern auch in einem angespannten Verhältnis zueinander stehen. Zum Beispiel: eine tiefe aerodynamische Haltung des Oberkörpers wird von dem Alltags-Radler kaum als bequem erfahren.
 

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